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Essig als Familientradition Schon unsere Großväter hatten aus den eigenen Birnen Essig für den persönlichen Bedarf hergestellt. Dieser Essig war vor allem sauer. Ältere Mitglieder unserer Familie können sich noch gut an den Geschmack erinnern, als Essig mit Honig gemischt und mit Wasser verdünnt, als erfrischendes Getränk in der Mittagshitze aufs Feld gebracht wurde, um den Durst zu löschen. Die Kombination von süßem Honig und saurem Essigs ist also schon lange bekannt und viele Gesundheitsrezepte beruhen auf dieser Kombination. mehr zu unseren Essigen 
Edelbrände aus dem Hause von Ribbeck
Die erstklassigen Edelbrände sind doppelt gebrannt und von höchster Reinheit. Eine von uns ausgesuchte, spezielle Brennerei stellt diese wunderbaren Brände garantiert ohne Zusätze von Aromen her. Für den süßen Gaumen gibt es Birrnenlikör. Die Brände rufen die Erinnerung an die Schulzeit und an Theodor Fontanes Ballade über den kinderlieben Herrn von Ribbeck wach, an gute und schlechte Zeiten und den Wechsel der Generationen. In der Ballade siegen die guten über die schlechten Gesinnungen und sie lässt uns Vertrauen in die Zukunft schöpfen.
Die Flaschen zu 0,2l und 0,5l sind handversiegelt und tragen als Siegel das Familienwappen. An der Flasche befindet sich als Anhänger das vollständige Birnbaumgedicht von Theodor Fontane.
...und das schreibt ein Berliner Gourmet dazu....
Ribbeck: Ein Mythos in Flaschen Tagesspiegel vom 3.12.2004 Bernd Matthies
Ribbeck - Dass Flaschen flüstern ist eher unwahrscheinlich. Sollten diese hier es aber tun, dann formulieren sie vermutlich die Worte „Wiste ´ne Beer?“ Folgt man Theodor Fontanes berühmtem Gedicht, dann hat der alte Ribbeck diese Frage den Kindern gestellt, die um sein Gut im Havelland herumwuselten und stets gern in eine saftige Birne bissen. Der Mythos derer zu Ribbeck hat die DDR überdauert, und nun gibt es einen Hauch davon in flüssiger Form zu kaufen. Die Familie hält ein kleines Sortiment von Schnäpsen und Essigen zum Verkauf bereit. Keine Touristen-Dröhnung, dafür verbürgen sich Friedrich von Ribbeck und sein Sohn Janko, sondern seriöse, edle Produkte.
Die Familie von Ribbeck wurde im Havelland erstmals 1237 genannt. Erst die Enteignung setzte eine Zäsur, doch Friedrich von Ribbeck machte sich sofort nach der Wende auf den Weg in sein Heimatdorf. Seit 1998 ist er wieder Eigentümer des Stammsitzes, schon 1996 aber ließ er 1000 Birnbäume der Sorte Williams Christ pflanzen, die nun allmählich die ersten Früchte tragen. Sie geben den verschiedenen Essigsorten das Aroma und fließen zu einem kleinen Teil inzwischen auch in den Birnenbrand und den Birnenlikör ein, der im Elsass nach den Vorstellungen Ribbecks produziert wird.
Ganz und gar aus Ribbecker Birnen sind die Essigsorten, die Janko von Ribbeck, der als Heilpraktiker arbeitet, herstellen lässt. Auch diese Essige – Birnenessig, Birnenbalsam, Birnenbalsam mit Holunder „Königin Luise“ und Rosenbalsam – werden handwerklich traditionell aus dem vergorenen Birnensaft gewonnen und zum Teil mit Birnendicksaft leicht gesüßt. Es sind milde Essige, die mit etwas Gewöhnung auch als Aperitif schmecken. Die Idee der Ribbecker Essige stammt ebenfalls aus der Familientradition: Die Großeltern löschten ihren Durst bei der Feldarbeit mit einer Mixtur aus selbst gemachtem Essig, Honig und Wasser.
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